Das Leder rollt wieder, Derby zum Auftakt!

Obersuhl/Rotenburg. Ein Altkreis-Derby steht im Mittelpunkt des ersten Saisonspieltags der Fußball-Kreisoberliga: Die SG Wildeck erwartet am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Obersuhler Sportplatz die Mannschaft der SG Rotenburg/Lispenhausen.

So war’s im Mai: Die Rotenburger, hier links mit Jan Hanstein, trafen da zuletzt auf die Wildecker, hier mit Andy Becker. Foto: Walger

© HNA/Walger, Thomas

So war’s im Mai: Die Rotenburger, hier links mit Jan Hanstein, trafen da zuletzt auf die Wildecker, hier mit Andy Becker.

Es ist zugleich das Debüt zweier neuer Trainer: Sandro Mohr coacht als Nachfolger von Christian Winter (der aber noch als Spieler im Kader ist) die Wildecker, während André Köthe bei den Gästen an der Seitenlinie steht. Er ist für den bei einem Unfall vor einiger Zeit schwer verletzten Norman Hofmann eingesprungen.

Die Vorbereitung hat Mohr bestens genutzt. Denn: „Ich hzabe meine Stammformation gefunden“, sagt der Trainer der Wildecker. „Die Elf, die aufläuft, hat sich auch in den vergangenen Wochen als die stärkste erwiesen.“ Noch kränkeln ein paar seiner Akteure leicht – Mohr ist allerdings zuversichtlich, dass das bis zum Sonntag ausgestanden ist. „Hinter den ersten elf Akteuren stehen andere, die noch nicht ganz so weit sind“, erklärt er.

Eine echte Standortbestimmung ist das Derby für ihn noch nicht – und bei aller Brinsanz schränkt er ein: „Die Derbybedeutung sehen besonders die erfahreneren Spieler. Für die Jüngeren ist das nicht so erheblich.“ Auf einen Favoriten möchte er sich nicht festlegen: „Die Chancen stehen fünfzig-fünfzig“, glaubt er.

Und ist da mit André Köthe einer Meinung. Der sagt: „Ein Punkt ist das Minimalziel. Natürlich holen wir am liebsten immer drei – aber die Wildecker wissen ja auch, wo das Tor steht.“ Sagt’s und verweist auf Steffen Rimbach und Christian Winter, die etablierten Offensivkräfte der SGW.

Beide Mannschaften hätten sichlich noch nicht ihr volles Leistungspotenzial erreicht, glaubt er. Und beide haben auf eine Viererkette in der Abwehr umgestellt – auch das ein interessanter Vergleich.

Verzichten muss Köthe auf den verletzten Christoph Treibert und Sven Wrzos (Urlaub), auch Sturmtalent Maxi Weber ist angeschlagen.

Im letzten Vorbereitungsspiel kassierte die SG Rotenburg/Lispenhausen eine 1:2-Schlappe gegen Pfaffenbachtal. „Gerade zur rechten Zeit als Dämpfer“, findet Köthe.

Es ist also angerichtet für den ersten interessanten vergleich zweier Altkreis-Teams: Wer kommt besser aus den Startlöchern?

Das Vorspiel bestreitet um 13:15 Uhr die SG Wildeck II gegen die SG Obergeis/Untergeis II.