I. Mannschaft im Derby gegen den SV Rotenburg!

Am Samstag, 13.10.2012 empfängt unsere I. Mannschaft um 16:00 Uhr in Richelsdorf den SV Rotenburg.Dann gibt es die Antwort auf die Frage: Erleiden die Wildecker ihren nächsten Rückschlag oder kommt das Duell mit dem SVR zur Frustbewältigung gerade recht?

„Wir haben derzeit eine Krise“, versucht SGW-Trainer Henner Kesten erst gar nicht, die Situation schönzureden. „Die Ursache ist dabei ganz einfach zu finden: Mir fehlen die Leute.“ Nach den Ausfällen von Björn Radloff, Heinrich Bebendorf, Tobias Brill und Jens Landefeld reiste der Liga-Sechste am vergangenen Wochenende mit nur elf Kickern zum SVA Bad Hersfeld II. Das mündete in eine 0:3-Niederlage.

Deshalb freut sich Henner Kesten, nun vorsichtig Entwarnung geben zu können. Besonders von der Rückkehr des Mittelfeldstrategen Radloff verspricht sich der Übungsleiter viel, da Stürmer Steffen Rimbach zuletzt zu wenig in Szene gesetzt wurde. Dass die Probleme der SGW derzeit im Angriff liegen, verrät auch ein Blick auf die Statistik: Erst 15 Tore erzielte Kestens Elf. Nur Schlusslicht Wölf traf noch seltener.

Vor dem Duell mit der jungen Rotenburger Mannschaft setzt der SG-Coach auf die Abgeklärtheit seiner Truppe: „Meine Jungs nutzen hoffentlich ihr ganzes Repertoire an Erfahrung.“ Da sich die Wildecker jüngst auch in der Abwehr als anfällig präsentierten, fordert Kesten: „Laufduelle und einen offenen Schlagabtausch gilt es zu vermeiden. Die Gäste dürfen nicht mit Geschwindigkeit kommen, also werden wir die Räume eng machen.“ Ansonsten tröstet sich Henner Kesten mit der Erkenntnis: „Irgendwann hat jeder Sportler einen Hänger. Da müssen wir durch.“

Zufriedener klingt Rotenburgs Übungsleiter Andreas Rygula, wenn er über die Situation seines SVR spricht: „Der fünfte Tabellenplatz gibt uns Ruhe und Zeit, an unseren Fehlern zu arbeiten.“

Trotz eines 4:3-Sieges am vergangenen Sonntag über den SV Unterhaun fielen ihm altbekannte Schwachstellen im Spiel seiner Fuldastädter auf: „Ich kann es nicht nachvollziehen, warum wir nach einer guten ersten Halbzeit in Durchgang zwei Gegentore kassieren. Mit dem Defensivverhalten der ganzen Mannschaft war ich nicht einverstanden“, kritisiert Rygula.

Deshalb überrascht es kaum, wenn der SVR-Coach für das Derby als Marschrouteausgibt: „Am wichtigsten ist, dass die Abwehr steht.“ Das heiße: „Die Jungs müssen mehr miteinander reden und die Reihen enger stehen.“

An Auswärtspartien in Wildeck haben die Rotenburger gute Erinnerungen. Erst im April siegte der SVR dort mit 2:1. Schmunzelnd ergänzt Andreas Rygula: „Als ich noch Spieler war, haben ich dort auch immer gewonnen.“

Quelle: HNA

Der letzte Absatz aus dem Vorbericht dürfte Motivation genug sein, diese Serie aus Sicht der Gastgeber zu beenden.

Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg.