I. Mannschaft macht den Titelgewinn mit einem 5:0-Erfolg perfekt, II. Mannschaft siegt ebenfalls weiter!

Sonntag, 28.04.2019

SG Wildeck II – SG Mecklar/Meckbach/Reilos II 2:0
SG Wildeck I – FSV Hohe Luft I 5:0 (3:0)

SG Wildeck II – SG Mecklar/Meckbach/Reilos II 2:0 (2:0)

Durch den Sieg gegen das Tabellenschlusslicht bleibt unsere II. Mannschaft im Jahr 2019 weiter ungeschlagen und belegt weiterhin den 2. Tabellenplatz der Kreisliga B1.

Tore: 1:0 Kay Mangold (27.), 2:0 Stefan Helbig (36.)

SG Wildeck I – FSV Hohe Luft I 5:0 (3:0)

Die SG Wildeck hat in der Fußball-Kreisliga A 1 ihr Meisterstück perfekt gemacht. Der Tabellenzweite Hohe Luft war in Obersuhl chancenlos. 

Da wird man doch gerne mal nass: Mit Bierfontänen feierten die Spieler der SG Wildeck ihren Triumph gegen den FSV Hohe Luft und den vorzeitigen Titelgewinn. 

„Das Ergebnis war meisterwürdig: So deutlich hatte ich es aber nicht erwartet“, zeigte sich Trainer Mike Lindemann nach dem 5:0 (3:0)-Heimerfolg über Verfolger FSV Hohe Luft überrascht.

Auch dem SG-Vorsitzenden Mike Rimbach war die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, dass der Schaden des „Betriebsunfalls Abstieg aus der Kreisoberliga“ schon nach einer Saison repariert werden konnte.

Der Heimelf reichte bereits eine durchschnittliche Leistung, um den harmlosen FSV in Schach zu halten. „Wir hatten uns viel vorgenommen, wollten früh draufgehen – was wir dann aber gesehen haben, war ein Klassenunterschied“, war FSV-Spielertrainer Tobias Habryka sichtlich enttäuscht. Er zeigte sich im Spielerkreis nach dem Schlusspfiff erst einmal kurz sprachlos.

Zu viele Zweikämpfe gingen verloren, einigen Gegentreffern gingen individuelle Fehler voraus. „Wildeck hat das aber auch stark gemacht, kompakt hinten gestanden und ist verdient Meister geworden“, sagte Habryka.

Sein Trainerkollege Denis Voth, der Martin Schads 5:0 mit einem völlig verunglückten Rückpass eingeleitet hatte, munterte seine Elf auf: „Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen, wir werden das noch packen.“ Damit meinte er den Relegationsplatz, den die Hersfelder nun nicht mehr verlassen wollen.

Was vom Spiel bleibt: Der FSV, stark ersatzgeschwächt angetreten, legte zu Beginn beider Halbzeiten richtig gut los, was aber nichts einbrachte. In den ersten 45 Minuten kam kein einziger Schuss Richtung Wildecker Tor. Dominic Eyerichs Direktabnahme und ein strammer Ball von Elmir Biciri, den Ramon Schulte sicher meisterte, blieben die einzigen nennenswerten Möglichkeiten in der zweiten Hälfte. Typisch für das Hohe Lufter Spiel war die 57. Minute: Eyerich spielte Christian Dick schön frei, doch der brachte das Kunststück fertig, den Ball völlig freistehend aus zwei Metern an den Pfosten zu schießen.

Anders dagegen die Wildecker. Bereits nach fünf Minuten erzielte Yannik Rimbach mit der linken Klebe das 1:0. In der Folge tat die SGW nicht viel mehr als nötig. Als Zweiter schlug Steffen Rimbach mit einem satten Schuss zu.

Torjäger Christian Winter hatte beide Treffer vorbereitet und erzielte die nächsten beiden kurz vor und nach der Pause sehenswert selbst. ehe Schad den Schlusspunkt setzte. Nach dem Überstreifen der Meistershirts war erst einmal Feiern angesagt.

SG Wildeck: Schulte – Veselcic, Opitz, Roth, Heinzerling (67. Mangold), Bolender, Hoffmann, Winter, Radloff, Steffen Rimbach (73. Schad), Yannik Rimbach (79. Krämer)

FSV Hohe Luft: Hafner – Hasanovic (25. Helke), Oussmann, Dick, Eyerich, Beciri, Denis Voth, Andreas Voth, Uzun, Gerharz, Bachmann (32. Pervan)

SR: Sebastian Weber (Eiterfeld);Z: 200

Tore: 1:0 Yannik Rimbach (5.), 2:0 Steffen Rimbach (39.), 3:0, 4:0 Winter (45.+1, 49.), 5:0 Schad (73.)

Von Thomas Becker