I. Mannschaft mit nächsten Derbysieg, II. Mannschaft kommt unter die Räder!

Sonntag, 19.10.2014

FSG Bebra II – SG Wildeck II 6:0 (3:0)
FSG Bebra I – SG Wildeck I 1:5 (0:4)

FSG Bebra II – SG Wildeck II 6:0 (3:0)

Tore: 1:0 Nikolai Eichhorn (10.), 2:0 Nikolai Eichhorn (26.), 3:0 Patrick Jahn (28.), 4:0 Nikolai Eichhorn (65.), 5:0 Patrick Jahn (75.), 6:0 Fabian Claus (83.)
FSG Bebra I – SG Wildeck I 1:5 (0:4)

Bebra. Auch die FSG Bebra konnte den Siegeszug der SG Wildeck in der Fußball-Kreisoberliga nicht stoppen. Mit 1:5 (0:4) fiel die Niederlage im Altkreisderby für die Eisenbahnstädter deutlich aus.

Ball und Gegner im Blick: Wildecks Björn Radloff beobachtet ganz genau, was Bebras Lulzim Mustafi in dieser Szene mit der heranfliegenden Kugel anstellt. Foto: Walger

Ball und Gegner im Blick: Wildecks Björn Radloff beobachtet ganz genau, was Bebras Lulzim Mustafi in dieser Szene mit der heranfliegenden Kugel anstellt. Foto: Walger

„Die Mannschaft hat mich heute total enttäuscht. In der ersten Hälfte war unsere Leistung nicht kreisoberligatauglich“, ging FSG-Trainer Wolfgang Poweleit mit seiner Elf hart ins Gericht. Ganz von der Hand zu weisen war die Kritik nicht. Die Heimelf schien mit den Gedanken woanders. Viele unnötige Ballverluste, mangelndes Zweikampfverhalten – und von Aufbäumen war in Abschnitt eins auch nichts zu sehen. Hinzu kamen krasse Abwehrfehler, die Wildecker wurden zum Toreschießen eingeladen. So in der vierten Minute, als Marc Hoffmann nach Björn Radloffs Ecke völlig frei einköpfen durfte,

„Wir haben es versäumt, das, was wir uns vorgenommen haben, auch auf dem Platz umzusetzen“, gab Bebras Kapitän Benedikt Jaschinski sichtlich enttäuscht zu Protokoll. Die Gäste überragten nicht, machten aber den frischeren Eindruck und erfassten die Situationen schnell.

Nach Pass von seinem Sturmpartner Christian Winter überrannte Wildecks Goalgetter Steffen Rimbach die FSG-Abwehr, spielte Keeper Robin Stein aus und schob zum 0:2 ein (14.). Typisch für das Bebraer Spiel Gegentreffer Nummer drei: Meik Dickmann schlug fast von der Mittellinie die Kugel hoch in den Strafraum, Christian Winter irritierte Keeper Stein ein wenig, dieser unterlief den Ball, und das Spielgerät trudelte ins Tor (34.). Nur drei Minuten später fiel schon die Vorentscheidung. Marc Hoffmann setzte sich auf der linken Seite schön durch, passte auf Becker, dessen Schuss konnte der Torwart zunächst noch parieren, Steffen Rimbach war aber zur Stelle und besorgte das 0:4.

Eine ganz andere Einstellung zeigte die Heimelf nach der Pause. Ein Freistoß von Jaschinski, den Keeper Alexander van Giersbergen erst im Nachfassen unter Kontrolle bekam und ein Fernschuss von Sebastian Nölke nährten die Hoffnungen auf Besserung. Kurz darauf folgte aber der nächste Rückschlag für die FSG. Daniel Kaufmann sah nach einem Foul an Hoffmann den roten Karton.

Trotz Unterzahl blieben die Platzherren aber weiter am Drücker und kamen durch .Jaschinskis platzierten Elfmeter zum Ehrentreffer. André Kirschke hatte Schmidt gefoult und Glück gehabt, nicht Rot zu sehen.

Erst im Schlussabschnitt machten die Gäste noch einmal Dampf und schafften durch Rimbach den Endstand. Für den dreifachen SGW-Torschützen hatte sein Trainer Sandro Mohr noch ein Extralob: „Steffen hatte heute einen sauberen Tag.“

FSG Bebra: Stein – Klöpfel (46. Baber), Nölke, Marcel Schmidt, Becker, Mangold (50. Kesebir), Schneider, Jaschinski, Manuel Schmidt, Kaufmann, Mustafi.

SG Wildeck: van Giersbergen – Kirschke (79. Nico Bornschier), Becker, Hoffmann (60. Schad), Nils Bornschier (65. Adler), Roth, Krämer, Winter, Radloff, Rimbach, Dickmann.

SR: Berger (Herleshausen)

Zuschauer: 150

Tore: 0:1 Hoffmann (4.), 0:2 Rimbach (14.), 0:3 Dickmann (34.), 0:4 Rimbach (37.), 1:4 Jaschinski (69., FE), 1:5 Rimbach (90.+1); Rote Karte: Kaufmann (57. FSG).

Von Thomas Becker