I. Mannschaft mit Remis im Topspiel, II. Mannschaft gewinnt Spitzenspiel!

Richelsdorf. In der Fußball-Kreisoberliga trennten sich im Spitzenspiel die SG Wildeck und die SG Aulatal 0:0. Zu Beginn agierten beide Mannschaften sehr abwartend.

Bald aber wurde deutlich, dass die Gäste das Heft in die Hand nehmen wollten. Allerdings sprang für sie trotz größeren Ballbesitzes kein Ertrag heraus. Das lag vor allem an den gut sortierten Platzherren, die wenig zuließen.

Mitte der ersten Halbzeit war dann das Spiel sehr zerfahren. Viele Unterbrechungen nach Fouls ließen keinen Spielfluss aufkommen. An tolle Kombinationen war auf dem holprigen Rasen ohnehin nicht zu denken. Und so versuchten beide Teams oft, mit langen Pässen in die gefährlichen Zonen vorzudringen. Beide Abwehrreihen ließen aber nichts anbrennen.

Nur bei Standards wurde es hin und wieder gefährlich. Nach einem Freistoß von Meik Dickmann (38.) konnte Gästetorwart Fabian Lepper abwehren, der Nachschuss von Marco Bode flog über das Tor. In der 44. Minute konnte sich dann mal der Gast in den gegnerischen Strafraum vorspielen. Nach schönem Zusammenspiel von Weber und Naumann wurde Holick auf die Reise geschickt. Allerdings kam er nicht zum Abschluss, da Wildecks André Kirschke ihn gekonnt abdrängte.

In Hälfte zwei gingen beide Mannschaften zielstrebiger zu Werke. Eine Riesenmöglichkeit ergab sich für die Wildecker, als Dennis Huseljic sich einmal durchsetzte. Er umkurvte den Gästetorwart, seine Hereingabe wurde vom Aulataler Steffen Schneider abgefälscht – der Ball prallte ans Lattenkreuz (52.).

Holick im Pech

Aber auch die Gäste hatten einen Aluminiumtreffer zu verzeichnen: Zunächst war Naumann an SGW-Keeper Alexander van Giersbergen gescheitert, bei Holicks Nachschuss hatten die Gäste Pech, als die Querlatte im Weg stand (64.). In der Folgezeit neutralisierten sich beide Mannschaften. Erst in der 87. Minute gab es noch eine gute Gelegenheit: Nach Krämers Ecke köpfte Kirschke, doch die Aulataler klärten auf der Linie.

Gäste-Trainer Markus Pflanz meinte: „Wir können mit dem Punkt gut leben, vor allem, weil wir vom Freitag ein schweres Spiel in den Beinen hatten. Wir wollen uns weiter stabilisieren und schauen, was am Ende rauskommt.“

SGW-Coach Sandro Mohr sagte: „Ich bin mit meiner Mannschaft sehr zufrieden, vor allem mit der Einstellung der Jungs. Immerhin haben wir dem vermeintlichen Aufsteiger in dieser Saison vier Punkte abgenommen. Am Ende der Saison wäre ein Platz unter den Top 4 super.“

SG Wildeck: van Giersbergen – Kirschke, Becker, Bode (73. Veselcic), Roth, Helbig, Krämer, Winter, Radloff ( 65. Rimbach), Huseljic ( 65. Hoffmann), Dickmann

SG Aulatal: Lepper – Schmalzel, Muratidi, Schneider, Holick (81. Petersohn), Weber, Kibenko, Naumann (83. Richardt), Cojocaru, Honstein (73. Hahl), Zaborniak

SR: Becker ( Eschwege)

Von Kevin Kunze

SG Wildeck II – SG Mecklar/Meckbach/Reilos II 3:0 (0:0)

Unsere II. Mannschaft konnte ihr Topspiel gegen die SG Mecklar/Meckbach/Reilos II mit 3:0 (0:0) gewinnen und ist damit auf den 2. Platz gesprungen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erarbeitete sich die SGW-Reserve in der zweiten Halbzeit immer mehr Überlegenheit. Folgerichtig fiel dann auch der Führungstreffer durch H. Flegel, der allein vor dem Gästetorwart den Ball souverän und überlegt im Tor zum 1:0 versenkte (51.). In der Folge mussten die Gäste ihre Defensive dann mehr und mehr öffnen, so dass sich für die Heimelf Räume ergaben und mehrfach das 2:0 in der Luft lag. Nach Vorarbeit von M. Schad drückte Nils Bornschier den Ball zum 2:0 über die Linie, womit die Begegnung entschieden war (82.). Den Schlusspunkt setzte dann M. Schad, der einen kapitalen Fehler der Gästeabwehr ausnutzte und den 3:0 Endstand erzielte (87:). Die Gästestürmer Hartmann und Hojenski, die bisher 30 von 38 Tore der Gäste erzielten, blieben dank einer konzentrierten Abwehrleistung der Gastgeber wirkungslos.

Fazit: Der Sieg der Gastgeber war aufgrund der zweiten Halbzeit absolut verdient. Jetzt gilt es in den nächsten beiden Auswärtsspielen am Donnerstag in Herfa und am Sonntag in Philippsthal den 2. Platz zu festigen.