I. und II. Mannschaft bleiben zu Hause ungeschlagen!

Sonntag, 18.10.2020

SG Wildeck II – VfL Heimboldshausen I 5:0 (2:0)
SG Wildeck I – ESV Weiterode I 2:0 (1:0)

SG Wildeck II – VfL Heimboldshausen I 5:0 (2:0)

Die SGW-Reserve war in dieser Partie das bessere Team, machte es sich aber teilweise unnötig schwer. Die Bornschier-Elf dominierte von Beginn an, war zweikampfstärker und ballsicherer als der Gast. Am Ende feierte die Heimelf einen verdienten 5:0-Heimerfolg in Bosserorde. Am nächsten Spieltag muss die SGW-Reserve zum Derby nach Hönebach und die Leistungen aus den Heimspielen nun auch auswärts mal abrufen.

Tore: 1:0, 2:0 und 5:0 Martin Schad (8., 35., 90.), 3:0 Dirk Stache (78.), 4:0 Björn Radloff (87.).

Bes. Vorkommnis: M. Schad scheitert mit Foulelfmeter an der Latte (70.).

SG Wildeck I – ESV Weiterode I 2:0 (1:0)

FUSSBALL-KREISOBERLIGA – Torhüter Schulte sichert 2:0 gegen Weiterode

Bosserode – Kreisoberliga-Tabellenführer SG Wildeck hatte beim 2:0-Heimsieg über den ESV Weiterode mehr Mühe als erwartet.

Derbystimmung wollte über die ganzen 90 Minuten nicht so richtig aufkommen. Bei den Gästen setzte sich mit dem frühen Ausscheiden von Matthias Grassmann und Serkan Kaval die Verletzungsmisere fort. Die Gastgeber hatten zunächst ein optisches Übergewicht, machten sich aber immer wieder durch ungenaue Anspiele selbst das Leben schwer. Die Führung durch Marc Hoffmann fiel praktisch aus dem Nichts. Er schloss eine feine Einzelleistung auf der linken Seite mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck ab (26.). „Aus einer halben Chance haben wir das Tor gemacht“, stellte SG-Trainer Mike Lindemann nach der Partie treffend fest.

Es war erst die zweite gute Möglichkeit für die Wildecker. Bereits nach fünf Minuten konnte ESV-Torwart Withold Sabela Bastian Stöckers Schuss aus kurzer Distanz zur Ecke klären. Auf der Gegenseite behaupteten sich Jan Luca Schwachheim und Tizian Fernandes gleich gegen sechs Wildecker, doch am Ende zischte der Schuss von Fernandes am langen Pfosten vorbei.

Von Yannik Rimbachs Einwechslung nach der Pause versprachen sich die Wildecker mehr Schwung nach vorne. Gerade mal 120 Sekunden auf dem Platz, zwang er auf Zuspiel von Tom Pierce ESV-Keeper Sabela zu einer Glanzparade. Auch an der nächsten Offensivaktion hatte er maßgeblichen Anteil. Sein Freistoß aus dem Halbfeld landete bei dem am langen Pfosten lauernden Marvin Opitz, doch Sabela rettete in höchster Not. Beim anschließenden Eckball hatte Opitz mehr Glück und konnte, am Fünfer stehend, die Kugel rechts im Tor unterbringen (51.). Pjeter Nushi und Stöcker versäumten es in der Folge, nachzulegen. „Wir mussten das dritte Tor machen, so haben wir uns am Ende das Leben selbst schwer gemacht, weil wir zu tief gestanden haben“, spielte Lindemann auf die letzten 20 Minuten an, wo man völlig unnötig das Heft aus der Hand gab und der ESV gleich mehrfach am Anschlusstreffer dran war.

„Das zweite Tor darf nicht passieren“, ärgerte sich ESV Trainer Andy Rygula – so wie auch über die fehlende Kaltschnäuzigkeit seiner Spieler vor dem Tor. Sie ließen einige gute Gelegenheiten ungenutzt oder scheiterten am gut reagierenden Ramon Schulte im Wildecker Kasten. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Schulte aber auch das Glück auf seiner Seite. Nach einem Fehlgriff versuchte Fernandes, den Ball über die Linie zu stochern, doch Marco Bode schlug den Ball noch rechtzeitig weg. Zwei Minuten später drosch wiederum Fernandes den Ball von der Strafraumgrenze völlig unbedrängt über die Querlatte. Diese rettete bei Schultes Abwehrversuch nach Yannik Gilgas Versuch, den Keeper mit einem Heber zu überlisten.

Der ESV blieb am Drücker und erarbeitete sich noch drei dicke Möglichkeiten. Zunächst stoppte der SG-Keeper den über die linke Seite heranstürmenden Serhat Kaval, dann blieb er bei Kopfbällen von Hendrik Hirschfeld und Jonas Krapf Sieger. In der Schlussminute zwangen Florian Raabe und Fernandes Schulte noch einmal zu Glanzparaden, die ihm Szenenapplaus einbrachten.

„Die letzte halbe Stunde gehörte uns, da müssen wir mehr draus machen“, so das Fazit von Rygula. Sein Gegenüber Lindemann hatte den ESV als starke Mannschaft gesehen und war froh, dass am Ende die Null stand.

SG Wildeck: Schulte – Fabian Opitz, Becker (46. Rimbach), Wirth, Bode, Marvin Opitz, Hoffmann (64. Seiler), Hebeler, Nushi, Stöcker (70. Heinzerling), Seiler, Tom Pierce.
ESV Weiterode: Sabela – Pfau, Bernt, Gilga, Fernandes, Grassmann (20. Serhat Kaval), Rabe, Hendrik Hirschfeld, Schwachheim, Serkan Kaval (35. Laurenz Hirschfeld), Wrzos (63. Krapf).
Tore: 1:0 Hoffmann (26.), 2:0 Marvin Opitz (51.).

SR: Diebel (Hersfeld), Z: 200.

von Thomas Becker (Quelle: HNA)