I. und II. Mannschaft im Derby gegen FSG Bebra!

Obersuhl. Die Derby-Festwochen in den heimischen Fußballligen gehen weiter: An diesem Wochenende stehen sich die SG Wildeck und die FSG Bebra in der Kreisoberliga gegenüber. Obwohl der Tabellenstand vor dem Duell am Sonntag ab 15 Uhr auf dem Obersuhler Sportplatz die Gastgeber als eindeutigen Favoriten ausweist, versprechen die jüngsten Ergebnisse eine durchaus brisante Partie.

Mit einem deutlichen 8:1-Heimerfolg über den SV Unterhaun hatten sich die Biberstädter vor Wochenfrist den Frust über vier sieglose Begegnungen in Folge von der Seele geschossen. „Das war ein toller und verdienter Sieg. Die Jungs haben sich den Lohn für ihre überzeugende Leistung und Einstellung geholt“, blickt Bebras Trainer Wolfgang Poweleit auf das Torfestival zurück. Durch den Dreier verschaffte sich die FSG auch etwas Luft im Tabellenkeller und rückte auf Rang zwölf vor. „Es war wichtig, mal einen unmittelbaren Gegner im unteren Mittelfeld zu schlagen“, fügt Poweleit an.

Der Kantersieg der FSG ist auch im Wildecker Lager nicht unbeachtet geblieben, sodass SG-Trainer Henner Kesten kommentiert: „Wie es aussieht, ist Bebra zu einer Mannschaft geworden und nach diesem Sieg auf einer Welle der Euphorie. Meine Elf muss von Beginn an hellwach sein, damit die Gäste sich nicht in einen Rausch spielen.“

Der Coach der Gastgeber blickt unzufrieden auf die vergangenen Resultate seines Teams zurück. Nach einer Heimniederlage gegen Kirchheim zog die SGW auch bei der SG Haunetal mit 0:3 den Kürzeren. Obwohl die Partie beim Tabellenführer lange Zeit an ein typisches 0:0-Spiel erinnerte, verließen die Wildecker als Verlierer das Feld. „Eigentlich hat keiner dem anderen was getan. Dann übernehmen wir aber selbst die Entscheidung und erzielen zwei unglückliche Eigentore – wobei ich dafür meinen Jungs keinen Vorwurf machen will“, äußert sich Kesten enttäuscht. Doch er lässt sich davon nicht den Mut nehmen: „Ich hoffe, wir haben die schlechten Phasen jetzt alle durch.“ Zumal die SG weiterhin als Tabellenfünfter mit 16 Punkten gut im Rennen liegt.

Zur Taktik verrät der Coach der Gastgeber: „Wir werden nicht ins offene Messer laufen und Hurra-Fußball spielen. Zunächst gilt es, in der Defensive sicher zu stehen.“ Wildecks Mann an der Bank freut sich besonders auf das Aufeinandertreffen mit Bebra: „Ich habe früher schon viel gegen Bebras Trainer Wolfgang Poweleit gespielt – das wird ein reizvolles Duell.“

Der Übungsleiter der Gäste hofft vor dem Derby: „Wenn meine Elf den Elan und den Schwung aus der Unterhaun-Partie mitnimmt, sind auch in Obersuhl Punkte möglich“.

Dennoch tritt Poweleit gleichzeitig auch auf die Euphoriebremse: „Die Jungs müssen das 8:1 schnell aus den Köpfen bekommen und versuchen, die Leistung zu bestätigen.“

Quelle: HNA

Das Vorspiel bestreiten um 13:15 Uhr die Reserve-Mannschaften der SGW und der FSG. Hier ist ein Duell auf Augenhöhe der Tabellennachbarn zu erwarten. Die Tagesform wird sicherlich eine große Rolle für den Ausgang des Spiels geben.