SG Wildeck startet mit Heimspielen!

FUSSBALL-KREISOBERLIGA – FSG Hohenroda und SG MMR sind die Gäste
 
Rotenburg – Die Fußballer der Kreisoberliga Hersfeld-Rotenburg starten mit einem Doppelspieltag in die Saison. Am heutigen Freitag und am Sonntag lassen sie die Kugeln rollen.

Er trainiert wieder: Tom Pierce, hier vor Weiterodes Sven Wrzos am Ball. Foto: thomas walger

Gleich zweimal Heimrecht genießt die SG Wildeck. Sie empfängt heute um 19 Uhr in Richelsdorf die FSG Hohenroda und zwei Tage später um 15.30 Uhr in Obersuhl die Spielgemeinschaft aus Mecklar, Meckbach und Reilos. Diese läuft seit diesem Frühjahr unter dem Kürzel SG MMR auf.

Wildecks Trainer Mike Lindemann kann den beiden Aufgaben unter personellen Gesichtspunkten relativ entspannt entgegensehen. Definitiv fällt nur Till Heinzerling aus, der am Wochenende arbeiten muss. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des angeschlagenen Fabian Opitz.

Auch im Fall von Tom Pierce weiß Lindemann noch nicht genau, ob er ihn schon bringen kann. Immerhin hat Pierce in dieser Woche erstmals nach seiner Verletzung wieder trainiert.

Auf die Frage, ob die FSG Hohenroda ein dankbarer Auftaktgegner sei, antwortete Wildecks Coach so: „Zum Auftakt gibt es keinen dankbaren Gegner. Keiner weiß, wo er steht.“ Seine Spieler hätten zwar gut trainiert in der Vorbereitung. Man müsse aber abwarten, wie sie das auf den Platz bringen werden. Schließlich ist es das erste Punktspiel seit einem halben Jahr.

Doch grundsätzlich sei die FSG Hohenroda eine Mannschaft, die man schlagen kann. „Wir müssen uns aber auf einen harten Kampf einstellen, das ist eine verschworene Truppe.“ Mike Lindemann erwartet, dass seine Elf die Initiative ergreift.

Der SGW-Trainer hat seine Abwehr auf eine Viererkette umgestellt, was sich die Spieler auch gewünscht hatten. „Mal sehen, wie das funktioniert“, sagt er. Im Angriff habe er viele gute Fußballer, die gemeinsam dazu in der Lage seien, den Weggang von Torjäger Christian Winter zu kompensieren.

Der zweite Gegner der Wildecker, die SG MMR, hat ihr Niveau durch Neuzugänge angehoben. Da sind in erster Linie die Prokopenko-Brüder zu nennen, die aus Hersfeld kamen. „Die haben schon starke Individualisten“, sagt Mike Lindemann, „mal sehen, wie weit sie sich als Mannschaft schon gefunden haben.“

Er spricht von zwei schweren Aufgaben, die vor seiner Elf liegen, stellt aber auch fest: „Wir mussten uns in der vergangenen Saison vor keinem verstecken, und das müssen wir jetzt auch nicht.“

FSG Bebras Trainer Andelko Urosevic sieht sein Team zum Auftakt ebenfalls auf zwei hohe Hürden zulaufen. Der Gastgeber am heutigen Freitag (Anpfiff 18.30 Uhr), die SG Niederaula/Kerspenhausen, sei stärker geworden, glaubt der FSG-Coach, obwohl sie Nils Wenzel verloren hat. In der Offensive sei die SG gefährlich, „im hinteren Bereich sehe ich aber die eine oder andere Schwäche“.

Der Sieg im Kreispokal-Finale über Hersfeld hätte seiner Elf aber Selbstvertrauen gegeben, sagt Andelko Urosevic. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sie die vielen Ausfälle verkraften wird. In Martin Silbermann, Marcel Schmidt, Manuel Schmidt und Benedikt Jaschinski werden vier erfahrene Leistungsträger fehlen, ein fünfter, Niklas Engel, ist stark angeschlagen. Josko Sut ist wieder dabei.

Am Sonntag dann empfangen die Bebraner ab 15.30 Uhr die SG Neuenstein. Die Geistaler hätten einige Spieler mit Gruppenliga-Erfahrung wie Schwarz, Pfeiffer, Oelschläger und Hämel, weiß Urosevic und sagt: „Die sind zwar ein Aufsteiger, haben aber schon höhere Ansprüche, als nur irgendwie mitzuhalten.“

von Thomas Walger, Quelle: HNA