SGW und ESV Weiterode gehen ersatzgeschwächt ins Derby zum Saisonstart!

Weiterode/Wildeck. Mit einem reizvollen Derby startet die Saison der Fußball-Kreisoberliga: In Weiterode treffen am Sonntag ab 15 Uhr der dortige ESV und die SG Wildeck aufeinander.

Ein Duell, dass die Gäste allerdings gern um ein paar Tage verlegt haben wollten, wie SGW-Trainer Sandro Mohr zugibt. Nachvollziehbar aus seiner Sicht: In Christian Winter, André Kirschke, Andy Becker, Marc Hoffmann und Stefan Helbig fehlen ihm urlaubsbedingt gleich fünf Akteure der ersten Elf. Eine Verlegung kam jedoch nicht zustande, sodass nun „die Jungen sich in der ersten Elf beweisen müssen“, wie Mohr sagt. Und er kann nicht verstehen, dass die Serie mitten in den Sommerferien beginnt und dann „im Mai, bevor die schönsten Monate kommen, schon wieder endet.“

Gute Beteiligung

Mit der Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung sei er sehr zufrieden, sagt der Coach. „Immer rund 20 Spieler, manchmal aber auch noch mehr – da ist es richtig eng auf dem Platz geworden“, erinnert er sich. Gegen die Weite-röder möchte er zunächst einmal die Defensive sicher stehen sehen. Allzu verständlich: Beide Duelle in der Vorsaison gewann der ESV, davon das erste zu Saisonbeginn satt mit 6:1. Dennoch soll seine Elf nicht übervorsichtig zu Werke gehen. Mohr: „Die Jungs können sicher ein gutes Tempo gehen – mal sehen, was Weiterode zulässt. Die Mannschaft ist für uns mit dem neuen Trainer eine Unbekannte.“

Yildiz gesperrt

In einem stimmt Patrick Courteaux, der neuen Trainer in Weiterode, Mohr zu: „Ein Unding, dass die Saison in den Sommerferien beginnt.“ Vier seiner Spieler sind im Urlaub, zwei verletzt, einer gesperrt – schon zu Beginn muss Courteaux rotieren und improvisieren. Neben dem gesperrten Florian Yildiz fallen definitiv Sercan Kaval und Manuel Thalmann sowie wohl auch Nadi Agirman aus. Eine Verlegung stand für den ESV Weiterode allerdings nicht zur Debatte

Den ersten Gegner der Saison hat Courteaux bereits in der abgelaufenen Serie beobachtet. Was er sah, nötigte ihm Respekt ab. „Besonders in der Spieleröffnung ganz stark“ sei die SGW.

Von Rainer Henkel (Quelle: HNA)